| 01. |
Nicht in Panik geraten |
| 02. |
Kompressions-Immobilisations-Methode
siehe
dazu
hier.... |
| 03. |
Ruhigstellen des Patienten und des verletzten
Körperteils |
| 04. |
Sofortiges Aufsuchen eines
Krankenhauses oder eines Arztes, die sich einigermassen mit Unfällen
durch Giftschlangen auskennen
| für
Deutschland gilt: |
|
Toxikologische Abteilung II. Med. Klinik der Technischen
Universität, München, |
| Ismaninger
Str. 22, |
|
81675München. |
| Tel.:
0049 (0)89 4140 2241 |
|
Giftnotruf: (0)89 19240 |
| e-Mail:
tox@lrz.tum.de |
| Hompage
:
www.toxinfo.org |
|
| 05. |
Nie an der Bissstelle herummanipulieren
(Aussaugen / Aufschneiden!!!) |
| 06. |
Je nach stärke der Giftwirkung: Verabreichung
von mono- oder polyvalentem Schlangenserum, sofort oder möglichst
schnell, intravenös und in grosser Menge (nie ohne einen anwesenden
Arzt der sich einigermassen mit Vergiftungen auskennt injizieren). |
| 07. |
Verabreichung von Calciumpräparaten und
Antihistaminen bei Serumallergien ( Endscheidung liegt bei dem
Behandelndem Arzt) |
| 08. |
Verabreichung von Antibiotika, Tetanus. |
| 09. |
Infusionen physiologischer Kochsalz- und
Glukoselösungen und in besonders schwerwiegenden Fällen
Bluttransfusionen. Nach einem Giftschlangenbiss kann eine
Blutuntersuchung zur Ermittlung der Blutgruppenzugehörigkeit zu
falschen Ergebnissen führen! |
| 10. |
Je nach schwere der Lokalsymptome ist eine
Operation durch einen Chirurgen notwendig (bei fortschreitender oder
großer Nekrose, etc.) |
| 11. |
sich niemals beißen lassen,
sodass Regeln 1 - 10 auch niemals wichtig werden!!! |